Zeitumstellung erhöht Wildunfall-Risiko

Im Frühjahr herrscht Hochbetrieb in Wald und Flur: Das erste Grün lockt Pflanzenfresser wie das Reh. Die Folge: mehr Wildunfälle. Aktuelle Zahlen zeigen: Im April und Mai kracht es am meisten. DJV gibt 10 Tipps für den Ernstfall.

Ein Frühlingsmorgen im Feuchtgebiet

Kuckuck in der Balz

Schon im Zwielicht befand ich mich mit meinem Teckel Quintus in einem Absenkungsgebiet, einem Relikt des Kohleabbaus im Ruhrgebiet. Durch Einbruch alter Kohleflöze hatte sich dort das Gelände tief abgesenkt. Das Wasser des durchfließenden Baches konnte sich so zu einer großen Wasserfläche geringer Tiefe aufstauen und bildete den Grundstein für ein imposantes Feuchtgebiet.

Mitnehmen verboten!

„Es ist verboten, tote Tiere vom Straßenrand mitzunehmen“, stellt Gerd Tersluisen vom Hegering Gladbeck klar. Solch ein Handeln „ist nach dem Gesetz Wilderei“, betont der erfahrene Jäger. Denn: „Tiere an der Straße sind kein Freiwild.“

Ostern ohne Hase? Dramatischer Rückgang bei Feldhasen in NRW

Wo sind eigentlich Hasen, Wildkaninchen und Fasanen? Die Zahlen sind in Nordrhein-Westfalen eingebrochen. Experten vermuten verschiedene Gründe. Mit Blick auf die Schweinepest wird viel über die Wildschweine in NRW geredet. Auch der Streit um die Fuchsjagd genießt Aufmerksamkeit. Aber kaum jemand beschäftigt sich mit einer Frage, die – ökologisch betrachtet – wohl noch brisanter ist.