Corona heißt das Zauberwort, das alles verändert. Das Wort hat uns in den vergangenen Monaten mit eisernem Griff gehalten, es hat unser aller Leben bestimmt und tut das noch heute.

Die Welt wird nach Corona anders sein als vorher. Das Denken aller betroffenen Personen hat sich geändert. Es musste erst ein derart tiefer Einschnitt in unser Leben erfolgen, dass ein großer Teil der Gesellschaft bereit und willens ist, sein Leben zu ändern
und es musste erst die Krise bei Tönnies Einzug halten, damit allen die Grenzen des Wachstums klar werden.

 „Geiz ist eben nicht geil“

Es kann nicht sein, dass Kaufleute unser Leben zur Gänze bestimmen. Es kann nicht sein, dass Unterbietungsschlachten auf dem Rücken von Produzenten und Zulieferern ausgetragen werden und es kann nicht sein, dass wir für unsere Lebensmittel derart lächerliche Preise bezahlen, die man schon als „unanständig“ bezeichnen muss. Wer sagt denn, dass wir zwei bis dreimal im Jahre Urlaub machen dürfen und zu Hause in Luxus leben, während der Bauer für 1 kg Schwein  den Gegenwert von 800 Gramm Hundefutter der Prämienklasse erhält. Wer sagt denn, dass die Unterbietungswettbewerbe allen Autobauern nur noch die Flucht in Betrug und Gaunerei offen lässt.

Die Preise werden sich bewegen, vor allen die Preise für Lebensmittel. Die Bauern müssen ein klares Auskommen für weniger zu leistende Arbeit erhalten. Wir müssen uns von dem Wachstumswahn unseres Lebens verabschieden. Tönnies zeigt, dass die Grenzen der industriellen Landwirtschaft überschritten wurden. Tönnies wird zum Synonym für Veränderungen.

Ich hoffe nur, dass die Landwirtschaft sich so ändert, dass die Natur den Raum erhält, der ihr zusteht und den man ihr in den letzten Jahren zur Gänze genommen hat. Die Sprache der Umwelt- und Landwirtschaftsminister hat sich schon geändert. Wir wollen sehen, was das neue Denken in der Politik bewirkt.

Der Herbst steht vor der Tür und damit die Erntezeit des Jägers.
Genießen Sie alle die Brunft des Rot- und Damwildes. Genießen sie alle die Brunft unseres Schwarzwildes in der Rauschzeit unserer Wälder, genießen Sie die Treib- und Drück- und Einzeljagden.

„Bleiben Sie gesund“.

Ihnen allen Waidmannsheil

Ihr Gerd Tersluisen (Hegering Gladbeck)