Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen vom 08.09.2021

Nachrichten-Telegramm:

  • Aktuelle Coronaschutzverordnung: Jagden, Schüsseltreiben und vieles mehr wieder zulässig; Schießnachweis wieder Pflicht
  • Wildtierrettung jetzt bundesweit aktiv – Nicole Heitzig als Beisitzerin in Vorstand gewählt
  • Flutkatastrophe: Schützen helfen Schützen
  • Seminar: Modernste Nachtsicht- und Wärmebildtechnik für den jagdlichen Einsatz

Nachrichten-Volltext:

Jagden, Schüsseltreiben und vieles mehr wieder zulässig; Schießnachweis wieder Pflicht

Dortmund, 08. September 2021 (LJV). Die aktuell gültige Coronaschutzverordnung lässt viele Veranstaltungen wieder zu. Dies gilt auch für Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Jagd:

Veranstaltungen sind generell wieder zulässig

  • bei einer Kreis- bzw. landesweiten Inzidenz unter 35 ohne Teilnahmebeschränkungen.
  • bei einer Kreis- bzw. landesweiten Inzidenz über 35 nur für immunisierte oder getestete Teilnehmer (3-G-Regel).

Die Maskenpflicht kann ausnahmsweise entfallen:

  • wenn alle Anwesenden immunisiert oder getestet sind oder
  • wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird oder
  • bei Tätigkeiten, die nur ohne Maske ausgeübt werden können (z. B. Jagdhornblasen)

Damit können Jagden inkl. Schüsseltreiben, Mitgliederversammlungen, Aus- und Fortbildungsveranstaltungen, Jagdhornbläserübungen (auch in geschlossenen Räumen), Jagdhundeprüfungen, jagdliches Übungsschießen und vieles mehr wieder stattfinden.

Bei Bewegungsjagden auf Schalenwild ist gemäß aktueller Mitteilung durch die Oberste Jagdbehörde ab sofort wieder ein gültiger Schießübungsnachweis vorzulegen. Ansonsten sind bei Jagden die Vorgaben der Coronaschutzverordnung einzuhalten.

Generell gilt: Abstand, Hygiene und Maske sind in allen Lebensbereichen möglichst umfassend einzuhalten. Veranstalter können daher auch über die Coronaschutzverordnung hinausgehende Regelungen zum Infektionsschutz treffen.

Wildtierrettung jetzt bundesweit aktiv – Nicole Heitzig als Beisitzerin in Vorstand gewählt

Hamburg/Berlin/Dortmund, 06. September 2021 (DWR/DJV/LJV). Schon im vergangenen Winter ist der Landesjagdverband NRW der Norddeutschen Wildtierrettung e. V. beigetreten. Dessen Mitglieder wählten am 18. August die nordrhein-westfälische LJV-Präsidentin Nicole Heitzig als weitere Beisitzerin in den Vorstand des Vereins.

Ferner wird aus Norddeutscher Wildtierrettung e. V. die Deutsche Wildtierrettung e. V. (DWR).

Nach gut zwei Jahren wird der Tierschutzverein jetzt von neun Landesjagd- und zwei Bauernverbänden getragen. Bundesweit sind auf der Plattform inzwischen 80 Jungwild-Rettungsteams registriert – nahezu dreimal so viele wie im Jahr zuvor. Insbesondere aus Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz folgen in den kommenden Wochen zahlreiche weitere Teams.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßt die positive Entwicklung ausdrücklich und ruft weitere Landesjagd- und Bauernverbände auf, dem jungen Verein beizutreten. „Die Zusammenarbeit von Landwirten, Jägern und Freiwilligen vor Ort ist grundlegende Voraussetzung für eine erfolgreiche Jungwildrettung. Wir bieten die bundesweite Plattform dafür“, sagte Andreas Alfred Brandt, erster Vorsitzender der DWR.

Kostenlose Beratung für Wildretterteams

Die DWR bieten angehenden und frisch gegründeten Jungwild-Rettungsteams eine kostenlose Beratung an, um deren Arbeit von Anfang an auf professionelle Beine zu stellen. Insbesondere beim Einsatz von Drohnen sind zahlreiche Vorschriften zu beachten. Diese sind zudem oftmals förderfähig, die DWR hilft bei der Antragstellung. Die Registrierung eines Teams auf der Internetseite www.deutsche-wildtierrettung.de ist kostenfrei.

Mehr als 200 Anfragen beantwortet

Von Mitte März bis Ende August 2021 hat die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung die Anschaffung von Drohnen im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums mit insgesamt drei Millionen Euro gefördert. Die DWR hat in dieser Zeit über 200 Beratungsgespräche geführt – größtenteils mit Jägervereinigungen. DWR und DJV bedanken sich bei den zahlreichen Jägern, Landwirten und ehrenamtlichen Helfern, die im Frühjahr 2021 unzählige Wildtiere vor dem Mähtod gerettet haben.

Flutkatastrophe: Schützen helfen Schützen

Spendenkonto für betroffene Vereine eingerichtet

Leichlingen/Dortmund, 08. September 2021 (RSB/LJV). Der Rheinische Schützenbund e. V. (RSB) hat für die von der Flutkatastrophe betroffenen Vereine unter dem Motto „Schützen helfen Schützen“ ein Spendenkonto eingerichtet. Viele der vom RSB betriebenen Schießstände können durch die entstandenen Schäden nicht genutzt werden und bedürfen umfangreichen Aufräum- und Reparaturarbeiten. Der Landesjagdverband ist für jede Hilfe aus den Reihen der Jägerschaft dankbar und bittet um Unterstützung für das Schützenwesen und Sportschießen.

RSB-Spendenkonto

IBAN: DE47 3705 0299 0370 5696 37
BIC: COKSDE33XXX
Kreissparkasse Köln
Verwendungszweck: Flutkatastrophe 2021

Mehr Informationen dazu finden Sie hier: https://bit.ly/3l1ewHn

Seminar: Modernste Nachtsicht- und Wärmebildtechnik für den jagdlichen Einsatz in Buke

Dortmund, 08. September 2021 (LJV). Nachtsichttechnik ist im jagdlichen Alltag auf dem Vormarsch. Über ihre Einsatzmöglichkeiten und Funktionsweisen herrschen jedoch unterschiedliche Wissensstände.

Nach der guten Resonanz auf die Online Seminare wird der Landesjagdverband mit Präsenz-Seminaren auf dem Gelände der Jagdparcours Buke GmbH in Buke Licht ins Dunkel bringen. Es informiert über Grundlagen, Funktion und Aufbau von Restlichtverstärkern und Wärmebildgeräten. Es werden die grundlegenden Definitionen der verschiedensten Modellvarianten erklärt sowie die Vorteile, Nachteile und Besonderheiten der Technik für die jagdliche Anwendung vorgestellt. Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf der legalen, sicheren und vielseitigen Nutzung der Nachtsichttechnik in der jagdlichen Praxis.

Als Referent hat der Landesjagdverband wieder mit Ulrich Menneking einen erfahrenen Praktiker in Sachen Nachtsichttechnik gewinnen können. Sowohl als Jäger als auch beruflich aus dem militärischen Bereich kann er auf einen umfangreichen Erfahrungsschatz im Bereich Nachtsicht- und Wärmebildtechnologie zurückgreifen.

Termine:         05. und 16. November jeweils ab 19:00 Uhr

Seminarort :    Jagdparcours Buke GmbH

Dauer:             ca. 3 Stunden

Seminargebühr:          30 €

Anmeldung/Auskünfte:  

http://bit.ly/ljv-fortbildung

Frau Martina Junge

Tel.: 02304/2505586

E-Mail: mjunge@ljv-nrw.de
montags bis donnerstags (8:00 Uhr bis 10.00 Uhr und 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr)