An die
Vorsitzenden und Geschäftsstellen
der Kreisjägerschaften im LJV NRW

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

vermehrt erreichten uns in den letzten Wochen Mitgliederanfragen zum in NRW gesetzlich geforderten Schießnachweis. Dabei wurde auch zunehmend nachgefragt, ob in Laserschießkinos bzw. auf Simulationssystemen abgelegte Nachweise durch die Jagdleitung anerkannt werden können. Insofern darf ich Ihnen für den Fall diesbezüglicher Anfragen die nachstehende Erläuterung überlassen:

Die Durchführungsverordnung zum Landesjagdgesetz sieht zunächst vor, zum Nachweis der Schießfertigkeit gem. § 17a (3) LJG NRW die jeweils notwendigen Schüsse „auf dem Schießstand“ oder „im Schießkino“ abzulegen. In der Begründung zur Änderung des Landesjagdgesetzes ist schriftlich festgehalten, dass Laserkinos nicht zugelassen sind. Ergänzend hierzu wurde Seitens des zuständigen Ministeriums auch mitgeteilt, dass Übungen die ein Schießen lediglich simulieren (Simulationssysteme) nicht zugelassen sind.

Unabhängig von allen (jagd)praktischen Aspekten handelt demnach nur derjenige im Sinne des Gesetzes und des Gesetzgebers, der den Schießnachweis unter Verwendung von „scharfer Munition“ ablegt.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Junge
Landesjagdverband NRW e.V.
Gabelsbergerstraße 2
44141 Dortmund