Die Ansage von Förster Herber war eindeutig: „Die Bäumchen müssen dringend raus!“ Seine Worte richtete Herber an Mitglieder des „RotaryClub Gladbeck-Kirchhellen“ bei deren Besuch am „Kotten Nie“ an der Bülser Straße in Gladbeck Ost.

Besagte „Bäumchen“ hatten vor vier Jahren Erstklässler der Gladbecker Grundschulen am Kotten Nie eingepflanzt. Jetzt mussten diese seinerzeitigen Sämlinge in den vom Rotary Club vorgesehenen „Jahrgangswald“ an der Kösheide in Brauck umgepflanzt werden. Die gegenwärtige Corona-Situation erlaubte es aber nicht, dass die Kinder ihre Bäumchen
wie sonst üblich selbst umpflanzten.

Kurzentschlossen sprangen freiwillige Helfer vom Kotten Nie, des Rotary Clubs und Jäger des Gladbecker Hegeringes ein, um die ehemaligen 650 Sämlinge des Gladbecker Hegerings Sämlinge zu retten. Dies alles natürlich unter strikter Einhaltung der jetzt geltenden Hygienevorschriften. In 10-er-Bündeln verpackt wurden sie von den freiwilligen Helfern
zur Kösheide gebracht.

Dort wurden in diesem Jahr per Pflanzmaschine von professionellen Pflanzern eingebracht. Ausnahmsweise, damit trotz Pandemie, der dort bereits angefangene Jahrgangswald seine Kontinuität behält. Die Kosten dafür hat der Rotary Club Gladbeck-Kirchheilen übernommen. So hoffen alle Beteiligten, dass im nächsten Jahr die mittlerweile von den Schulen getragenen Aktionen erneut von den nächsten I-Dötzchen der jeweiligen Jahrgänge auch weiterhin gelebt werden können.

Quelle: Stadtspiegel Gladbeck